1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V. - Nordic Walking, Schwimmen, Fitness, Gymnastik und vieles mehr in München
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Unsere Satzung

Bei der Gründung des Vereins im Jahre 1961 wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass die meisten Mitglieder zwanglos ihren Sport ausüben wollen, ohne sich um Vereinsbelange kümmern zu müssen. Deshalb wurde in § 8 unserer Satzung festgelegt, dass sich um die Vereinsführung

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ausschließlich die "Ordentlichen Mitglieder" zu kümmern haben. Das kommt auch heute noch dem freiheitsbetonten und zu nichts verpflichtenden Zeitgeist sehr entgegen.

§ 1

Name und Sitz

Der am 19. Dezember 1961 gegründete Verein führt den Namen "1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport". Der Verein hat seinen Sitz und Gerichtsstand in München. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2

Zweck

1.  Der Zweck des Vereins ist die Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sowie der Lebensfreude möglichst breiter Bevölkerungsschichten durch Ausgleichs- und Gesundheitssport sowie von Kindern und Jugendlichen durch Förderung der Erziehung.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Der Verein ist selbstlos tätig: er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.  Der Zweck des Vereins soll erreicht werden durch

 a) Einrichtung von Übungsstunden für Gymnastik, Spiel und Schwimmen unter Berücksichtigung der Verschiedenartigkeit der Geschlechter, der Altersstufen, der persönlichen Zusammen-gehörigkeit (Personengruppen wie Familien, Berufskreise, Hausgemeinschaften, Freundschaftskreise usw.) und der Neigungen.

 b) Einführung in allgemeine Sportfragen, in einzelne Sportgebiete, in die Gesundheitspflege, in die Möglichkeiten einer sinnvollen Gestaltung des modernen Freizeitlebens (Wochenende, Urlaub, Ferien) durch Turnen, Sport, Spiel und Wandern.

 c) Unterhalt und Durchführung einer Mittagsbetreuung von Kindern an Halbtagsschulen nach Unterrichtsende. Diese umfaßt Beaufsichtigung, pädagogische Betreuung und Beschäftigung mit Spiel und Sport.

§ 3

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4

Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus

 a) ordentlichen Mitgliedern
  (Mindestalter vollendetes 21. Lebensjahr)

 b) fördernden Mitgliedern
  (Erwachsene über 18 Jahre, Jugendliche bis zu 18.Jahren)

 c) Ehrenmitgliedern

2. Ordentliche und fördernde Mitglieder können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen.

3. Zur Erlangung der Mitgliedschaft ist dem Vorstand ein schriftlicher Antrag einzureichen. Der Aufnahmeantrag von Jugendlichen bis zu 18 Jahren bedarf der schriftlichen Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Der Aufnahmeantrag als ordentliches Mitglied muß von mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern, der Aufnahmeantrag als förderndes Mitglied soll möglichst von zwei ordentlichen oder fördernden Mitgliedern (über 18 Jahren) unterstützt sein.

4. Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern, Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Letztere sind berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes teilzunehmen. Zur Ernennung ist in beiden Fällen die absolute Mehrheit der erschienenen Mitglieder der Hauptversammlung erforderlich.

5.  Jedes volljährige Mitglied kann zum Schluß eines Kalenderjahres aus dem Verein austreten. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Mitglieder von Eltern- und Kindriegen ist eine Kündigung auch zum Schuljahresende möglich. Der Austritt muß schriftlich und spätestens sechs Wochen vorher gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Für die Kinder der Mittagsbetreuung ist eine Kündigung mit sechswöchiger Frist auch zum Monatsende möglich.
Die Kündigung von Jugendlichen bedarf der Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungs-berechtigten.

6.  Die Mitgliedschaft erlischt durch

 a) den Tod des Mitglieds

 b) Ausschluß durch den Vorstand. Ausschluß ist möglich, wenn ein Mitglied trotz wiederholter Ermahnung gegen die Satzung verstößt. Das ausgeschlossene Mitglied hat das Recht, die Entscheidung der nächsten Hauptversammlung anzurufen.

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht der Inanspruchnahme der Einrichtungen des Vereins.

2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Vereinsbeitrag pünktlich zu entrichten, die Aufgaben des Vereins zu unterstützen und die erlassenen Weisungen zur Gewährleistung eines geordneten Übungs- und Vereinsbetriebs zu beachten.

3. Jedes ordentliche Mitglied ist zur grundsätzlichen Bereitschaft verpflichtet, ein Amt im Vorstand oder eine Sonderaufgabe im Auftrag des Vorstands zu übernehmen.

§ 6

Beiträge und Gebühren

1. Aufnahmegebühr

Bei Aufnahme eines volljährigen Mitglieds fällt eine Aufnahmegebühr an. Die Höhe der Aufnahmegebühr wird von der Hauptversammlung festgelegt.

2.  Jahresbeitrag

Bei Aufnahme eines volljährigen Mitglieds und eines Kindes in eine Kinderriege fällt ein anteiliger Jahresbeitrag nach der Zahl der Mitgliedsmonate an.

Im Übrigen fällt für jedes volljährige Mitglied bis spätestens Ende März eines Jahres sowie für jedes Mitglied einer Kinderriege bis spä-testens Ende Oktober eines Jahres (für die Zeit vom 1. September bis 31. Juli) ein Jahresbeitrag an.

Erwachsene, nachweislich nicht erwerbstätige Familienangehörige eines Mitglieds, Studierende bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres (gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung für das laufende Semester) und Mitglieder einer Kinderriege entrichten einen ermäßigten Jahresbeitrag.

Die Höhe der Beiträge wird von der Hauptversammlung festgelegt.

Der Jahresbeitrag kann bei Vorliegen triftiger Gründe (z.B. Erwerbslosigkeit, ärztlicherseits nachzuweisende Erkrankung von mindestens drei Monaten Dauer) vom Vorstand auf schriftlichen Antrag hin ganz oder teilweise erlassen werden.

3. Mittagsbetreuung

Es sind Beiträge für die Zeit von September bis Juli zu bezahlen. Der Ferienmonat August ist beitragsfrei. Die Beiträge sind monatlich im Voraus, spätestens am dritten Werktag des laufenden Monats fällig. Die Betreuungskosten fallen an, unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit des Kindes.
Es ist innerhalb der ersten zwei Monate eine Kaution von zwei Monatsbeiträgen zu leisten.


4. Zahlungsweise

Mit dem Aufnahmeantrag muß eine Einzugsermächtigung für Aufnahmegebühr und Jahresbeiträge erteilt werden.
 Änderungen der Bankverbindung sind dem Vorstand rechtzeitig mitzuteilen. Für Bankspesen bei Rückweisung von Lastschriften hat das Mitglied aufzukommen.

5. Entbindung von der Beitragsleistung

Ehrenmitglieder, ein Ehrenvorsitzender und die Übungsleiter(innen) sind von der Beitragsleistung entbunden.

§ 7

Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus

 dem  1. Vorsitzenden,
 dem  2. Vorsitzenden, gleichzeitig Vertreter des 1. Vorsitzenden bei dessen Verhinderung,
 dem Kassenführer,
 dem stellvertretenden Kassenführer,
 dem Schriftführer
 bis zu zwei Beisitzern.

2. Der Verein wird nach außen hin, gerichtlich und außergerichtlich, vom Vorstand vertreten, von dem jeweils zwei gemeinsam zeichnungsberechtigt sind.

3. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Hauptversammlung einzeln oder listenweise mit absoluter Mehrheit der erschienenen Mitglieder auf unbestimmte Zeit gewählt. Sie haben alle zwei Jahre die Vertrauensfrage zu stellen.

4. Der 1. Vorsitzende beruft die Sitzungen ein und leitet die Versammlung. Über die Beschlüsse und den wesentlichen Inhalt der Verhandlungen ist Protokoll anzufertigen. Dieses wird vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer unterzeichnet.

§ 8

Hauptversammlung

1. Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich im 1. Kalenderhalbjahr des Geschäftsjahres statt. Die Einberufung obliegt dem 1. Vorsitzenden.

2. Die Einberufung muß spätestens zwei Wochen vorher schriftlich an die ordentlichen Mitglieder abgesandt werden.
 Die Verhandlungspunkte sind anzugeben.
 Die Tagesordnung muß folgende Punkte umfassen:

 a) Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr

 b) Entlastung des Vorstandes

 c) etwa anfallende Wahlen bzw. Vertrauensfrage und Wahl von
     zwei Kassenprüfern

 d)  Genehmigung des Haushaltsplanes

 e) Satzung

 f) Sonstiges.

3. Anträge zur Hauptversammlung müssen spätestens eine Woche vor dem Versammlungstag schriftlich beim Vorstand eingebracht werden.

4. Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder. Eine schriftliche Übertragung des Stimmrechts ist möglich, jedoch kann einem ordentlichen Mitglied nur eine Stimme übertragen werden.

5. Nur über Punkte, welche auf der Tagesordnung stehen und über ordnungsgemäß eingegangene schriftliche Anträge kann die Mitgliederversammlung Beschluß fassen. Dringlichkeitsanträge für Angelegenheiten, welche nicht auf der Tagesordnung stehen - ausgenommen Satzungsänderungen - können nur dann behandelt werden, wenn sie eine Zwei-Drittel-Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefunden haben.

6. Eine außerordentliche Hauptversammlung kann vom 1. Vorsitzenden jederzeit einberufen werden, wenn triftige Gründe vorliegen. Eine außerordentliche Hauptversammlung muß vom  1. Vorsitzenden einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Grundes verlangt.

7. Die Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Über die Beschlüsse und den wesentlichen Inhalt der Verhandlungen ist ein Protokoll anzufertigen. Dieses wird vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer unterzeichnet.

§ 9

Wahlen und Abstimmungen

1. Soweit diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht, entscheidet bei Wahlen und sonstigen Abstimmungen einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

2. Wahlen werden grundsätzlich geheim durchgeführt. Bei einmütiger Zustimmung kann auch offen gewählt werden.

§ 10

Vergütung für Vereinstätigkeit

1.  Der Vorstand nach § 7, Ziffer 1 kann beschließen, dass im Rahmen des von der Hauptversammlung genehmigten Haushaltsplans und unter Ausnutzung der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale nach §3 Nr.26 und Nr. 26a EStG, die für den ideellen Vereinsbetrieb tätigen Personen dafür eine angemessene Vergütung erhalten.

2. Jede für den Verein tätige Person hat Anspruch auf Ersatz seiner nachgewiesenen Auslagen, die im Rahmen einer vom Vorstand beauftragten Tätigkeit entstanden sind.

3. Der Vorstand kann beschließen, dass für die gewählten Mitglieder der Vereinsführung eine Unfallversicherung abgeschlossen wird.

§ 11

Satzungsänderungen

1. Diese Satzung kann nur mit der Mehrheit von drei Viertel der erschienen Mitglieder der Hauptversammlung geändert werden.

2. Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller ordentlichen Mitglieder erforderlich; Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muß schriftlich eingeholt werden.

§ 12

Auflösung

1. Der Verein kann durch Beschluß der Hauptversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluß ist eine Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder erforderlich.

2. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das aktive Vermögen der Stadt München mit der Auflage zu übergeben, es für sportliche Zwecke zu verwenden.

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Errichtet am 19. Dezember 1961
Geändert am 20. Juni 1975
Geändert am 30. Juni 1978
Geändert am   6. Juni 1989
Geändert am 23. Juni 1992
Geändert am 19. Januar 1993
Geändert am 22. Juni 1993.
Geändert am   4. Juni 2002
Geändert am 13. März 2009